Lasertexturierung für digitale und reproduzierbare Werkzeugoberflächen
Bei der Lasertexturierung wird die gewünschte Oberflächenstruktur direkt aus digitalen Daten auf das Spritzgusswerkzeug übertragen. Der Laser trägt den Werkzeugstahl kontrolliert ab und erzeugt die zuvor abgestimmte Textur. So lassen sich technische Strukturen, dekorative Narbungen und komplexe dreidimensionale Designs reproduzierbar umsetzen.
Erodier- und Feinstrukturen sowie Leder- und Textilnarbungen
Das Spektrum reicht von technischen Erodier- und Feinstrukturen bis zu detailreichen Leder- und Textilnarbungen. Die Texturdaten werden entsprechend der Werkzeuggeometrie aufbereitet, auf die Formfläche gemappt und anschließend per Laser umgesetzt.
- Erodier- und Feinstrukturen
- Leder- und Textilnarbungen
- Technische und funktionale Oberflächenstrukturen
- Dekorative Designs und individuelle Narbungen
- Komplexe dreidimensionale Strukturen
Vorteile der digitalen Laserbearbeitung
- Hohe Wiederholgenauigkeit durch definierte digitale Prozessdaten
- Geometriegerechtes Mapping auf Radien, Freiformflächen und komplexe Konturen
- Große Gestaltungsfreiheit bei funktionalen und dekorativen Oberflächen
- Visualisierung und technische Prüfung vor der Bearbeitung
- Nachvollziehbare Freigabe von Position, Skalierung und Narbrichtung
- Geeignet für alle gängigen Werkzeugstähle
Vom Design bis zur Laserbearbeitung
Zunächst werden Design- und CAD-Daten zusammengeführt. Anschließend prüfen wir Flächenverläufe, Entformungsrichtung, Übergänge und mögliche Kollisionen. Nach technischer Abstimmung und Freigabe wird die Struktur auf die Werkzeuggeometrie gemappt und per Laserablation erzeugt.
Für ein stimmiges Ergebnis berücksichtigen wir Werkzeugstahl, Bauteilgeometrie, den verwendeten Kunststoff und den gewünschten Glanzgrad. Bei Bedarf kombinieren wir die Lasertexturierung mit einer vorbereitenden Werkzeugpolitur, gezielter Nacharbeit oder weiteren Oberflächenverfahren. Dadurch lassen sich Übergänge zwischen einzelnen Werkzeugbereichen sauber abstimmen und ein einheitliches Erscheinungsbild erzielen.
Technische Einordnung
Die Leistung auf einen Blick
- Strukturen
- Erodier- und Feinstrukturen, Leder- und Textilnarbungen sowie komplexe 3D-Texturen.
- Datengrundlage
- Freigegebene Design- und CAD-Daten, die auf die Werkzeuggeometrie gemappt werden.
- Qualität
- Definierte Position, Skalierung, Narbrichtung, Übergänge und reproduzierbare Prozessdaten.
Häufige Fragen
Fragen zur Lasertexturierung
Welche Strukturen lassen sich per Laser erzeugen?
Möglich sind unter anderem Erodier- und Feinstrukturen, Leder- und Textilnarbungen, technische Funktionsstrukturen sowie dekorative und komplexe dreidimensionale Texturen.
Welche Daten benötigt die Lasertexturierung?
Grundlage sind die Werkzeuggeometrie und freigegebene Design- oder Texturdaten. Zusätzlich werden Narbrichtung, Skalierung, Übergänge, Material und gewünschter Glanzgrad abgestimmt.
Kann eine Textur auf Radien und Freiformflächen angepasst werden?
Ja. Die digitalen Daten werden auf die dreidimensionale Werkzeugfläche gemappt. Dabei werden Geometrieverlauf, Verzerrung, Übergänge und Entformung berücksichtigt.
