Traditionelle Ätztechnik für Spritzgusswerkzeuge
Die traditionelle Ätztechnik ist ein bewährtes Verfahren zur Herstellung strukturierter Werkzeugoberflächen. Dabei wird das gewünschte Design kontrolliert auf die Formfläche übertragen und der Werkzeugstahl in den freigelegten Bereichen chemisch abgetragen. Das Verfahren eignet sich für zahlreiche technische und dekorative Narbungen sowie für Werkzeuge mit anspruchsvollen Übergängen und Sichtbereichen.
Vom gereinigten Werkzeug zur definierten Narbung
- Prüfung und Reinigung: Die Formfläche wird hinsichtlich Zustand, Stahlqualität und vorhandener Beschädigungen kontrolliert und sorgfältig vorbereitet.
- Maskierung: Bereiche, die nicht bearbeitet werden sollen, werden zuverlässig geschützt.
- Designübertragung und Retusche: Die Struktur wird über ein Trägermedium positioniert und an Konturen, Trennungen und Übergänge angepasst.
- Ätzen und Strahlen: Der kontrollierte Materialabtrag erzeugt die gewünschte Tiefe; nachfolgende Strahlschritte unterstützen ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.
- Glanzgrad und Qualitätskontrolle: Oberfläche, Übergänge und Glanz werden anhand der abgestimmten Vorgaben geprüft.
Prozesserfahrung für gleichmäßige Oberflächenstrukturen
Eine hochwertige Ätzstruktur entsteht durch das präzise Zusammenspiel aus Vorbereitung, Abdeckung, Retusche, Prozessführung und abschließender Kontrolle. Besonders an Radien, Teilungen, Schiebern oder zusammenlaufenden Flächen ist handwerkliche Erfahrung entscheidend. Das Team von NOVA Surface bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Oberflächentechnik in diese Arbeit ein.
Vor Projektbeginn klären wir Designvorgabe, Texturtiefe, Glanzgrad, Werkzeugzustand und die Anforderungen des späteren Bauteils. Dadurch lassen sich Risiken früh erkennen und die Bearbeitung nachvollziehbar planen.
Technische Einordnung
Die Leistung auf einen Blick
- Verfahren
- Kontrollierter chemischer Materialabtrag nach Maskierung und Designübertragung.
- Geeignet für
- Technische und dekorative Narbungen, Sichtbereiche und anspruchsvolle Übergänge.
- Wichtige Projektdaten
- Werkzeugstahl, Geometrie, Strukturreferenz, Texturtiefe und gewünschter Glanzgrad.
Ätztechnik in der Praxis
Die zentralen Prozessschritte der traditionellen Ätztechnik – von der Werkzeugreinigung bis zur Glanzgradeinstellung.





Häufige Fragen
Fragen zur traditionellen Ätztechnik
Wie entsteht eine geätzte Werkzeugstruktur?
Nach Reinigung und Maskierung wird das Design auf die Formfläche übertragen. Der freigelegte Werkzeugstahl wird kontrolliert chemisch abgetragen, anschließend gestrahlt, geprüft und auf den vereinbarten Glanzgrad eingestellt.
Welche Angaben werden vor dem Ätzen benötigt?
Benötigt werden Angaben zu Werkzeugstahl und Geometrie, eine Struktur- oder Designreferenz sowie Vorgaben zu Texturtiefe, Übergängen und Glanzgrad.
Eignet sich Ätztechnik für komplexe Werkzeugbereiche?
Viele Radien, Teilungen, Schieber und zusammenlaufende Flächen lassen sich bearbeiten. Die konkrete Machbarkeit wird anhand des Werkzeugs und der gewünschten Narbung technisch geprüft.
